Design Thinking: Maximale Kundenorientierung für Value Excellence

Moderne Vermarktungsstrategien im Zeichen von Servitization, UX Design und Value Excellence setzen auf radikale Kundenorientierung. B2C-Unternehmen müssen lernen, größtmögliches Verständnis für ihre Kunden, deren Bedürfnisse und Konsumerlebnis aufzubauen, um moderne Vermarktungsstrategien umsetzen zu können.

Faktor Kundenorientierung

Moderne kundenorientierte Ansätze wie Design Thinking haben gezeigt, dass Unternehmen über ihre Kunden noch sehr viel dazu lernen können. Trotz traditioneller Markt- und Kundenrecherchen bestehen noch immer große Wissenslücken, was den Kunden, seine Wünsche, Ziele und Konsumerlebnisse betrifft. Diese zu schließen erfordert zwar die Bereitstellung von Ressourcen durch das Unternehmen. Doch können nur nachhaltige Lernprozesse über den Kunden selbst dazu führen, dass ein Unternehmen den maximalen Value ihrer Produkte oder Leistungen erzielen kann.

Somit geht Servitization, UX Design, Service Design, usw. und schließlich Value Excellence eine umfassende Anpassung der Innovations- und Produktentwicklungsprozesse im Unternehmen selbst voraus. Es zeigt sich, dass agile, mit entsprechenden Methoden und Tools (z.B. Design Thinking, Systems Thinking oder Outcome Driven Innovation) ausgestattete Teams eines Unternehmens wertvolle Erkenntnisse über den Kunden gewinnen können. Diese Erkenntnisse führen schließlich zur Entwicklung von Innovationen: Beispielsweise das Produkt begleitende Services, eine Veränderung des Produktes selbst oder des Konsumerlebnisses.

Natürlich setzt dies sowohl eine Anpassung der Organisation im Unternehmen selbst voraus als auch eine entsprechende Qualifizierung der Mitarbeiter. Maximale Kundenorientierung als Voraussetzung für Value Excellence kann nicht von heute auf morgen geschehen, sondern muss vom Management selbst strategisch geplant und in der Umsetzung tatkräftig unterstützt werden.

Der Alltag ist selten innovativ. Starre Unternehmensstrukturen (Silo-Strukturen) auch nicht.

Punktuelle, nicht in die Unternehmensstrategie eingebettete Qualifizierungsmaßnahmen helfen hier nicht weiter (à la „wir machen jetzt mal einen Design Thinking Workshop). Nach diesem „Event“ ist nämlich wieder Alltag – und der ist selten innovativ.

Folglich müssen Strategien zur Stärkung der Kundenorientierung natürlich planvoll und strategisch entwickelt und umgesetzt werden! Nicht selten beinhaltet dies u.a. die Forcierung von Agilität im Unternehmen, die Schulung und Einführung neuer Methoden und Tools und die gezielte Förderung von genau den Mitarbeitern, welche den Faktor Kundenorientierung nachhaltig im Unternehmen stärken und umsetzen sollen.

 

Tags: , ,

Felix Senner

Autor:Felix Senner

ist Design Thinking Lead Coach und Mitglied der Geschäftsleitung bei Coaching Concepts.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Schreiben sie eine Antwort