Design Thinking – nicht ganz so einfach! Dennoch effektiv!

Design Thinking ist derzeit ein Trendthema nicht nur in deutschen Konzernen sondern auch in Deutschlands starken mittelständischen Unternehmen. Wie vielleicht selten zuvor wird von deutschen Unternehmen aller Größen und Branchen mehr Innovationskraft eingefordert. Die Politik bemüht bei dieser Forderung gerne die Schlagwörter „Digitalisierung“ oder „Industrie 4.0“.

Meine Meinung: Deutsche Unternehmer wissen ganz genau, wie wichtig Innovationen im Angesicht der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche sind!

Manchmal kommen mir deshalb Politiker oder manche Verbände etwas „Oberlehrerhaft“ vor, wenn sie in Deutschland mangelhafte Innovativität anprangern.

Relativ neu ist seit einigen Jahren das Trendthema Design Thinking. Erst vor etwa 10 Jahren an der Universität Stanford an der dortigen von Hasso Plattner mitgegründeten d.school erforscht und entwickelt, macht sich Design Thinking seit einigen Jahren daran, auch im deutschsprachigen Raum Unternehmer und Entwickler zu überzeugen.

Die Vorgehensweise von Design Thinking scheint auf den ersten Blick amerikanisch einfach.

Den Kunden früh an Board holen und innovative Teams bilden, die dann in Post-its-Orgien verrückte Ideen generieren, diese mit Lego bauen und damit Innovationen erzeugen. Natürlich ist das nicht ganz so einfach mit den Innovationen. Hinter Design Thinking steht nämlich ein wissenschaftlich erforschtes und mit vielen Methoden unterfüttertes Prozessmodell.

Phase 1 Design Thinking Prozess

Die erste Phase des Design Thinking Prozesses (Prozessmodell von Coaching Concepts)

Zudem muss der Design Thinking Prozess in eine durchdachte Innovationsstrategie mit einem entsprechenden Innovationsmanagement eingebettet sein. Schließlich wollen die entwickelten Pferdestärken dann auch auf die Straße gebracht werden!

Im Design Thinking Prozess selbst sollten Experten die Kreativ-Teams methodisch anleiten und jede Phase und jeden Workshop im Detail planen. Sogenannte Design Thinking Coaches verfügen über eine breite Methodenkompetenz und können falls nötig auch spontan während eines Workshops oder eines Meetings die eingesetzte Methodik entsprechend anpassen.

Wird Design Thinking richtig eingesetzt, kann dieser Innovationsansatz erstaunliche Ergebnisse hervorbringen und Einsichten in die Kundenwünsche und –Meinungen erzeugen.

Achten Sie, liebe deutsche Unternehmer, welche sich seit Jahren beständig um die eigene Innovationskraft verdient gemacht haben, auf eine bewusste Wahl des Partners, welcher Sie bezüglich einer möglichen Einführung von Design Thinking in Ihre Organisation und Prozesse beraten und in einem zweiten Schritt bei der Implementierung von Design Thinking, sowie bei der Durchführung von Design Thinking Projekten begleiten soll. Dieser Partner sollte nicht nur Design Thinking Expertenwissen, sondern darüber hinaus Erfahrungen in der Entwicklung und Umsetzung von Innovationsstrategien und Innovationsmanagement, sowie eine fundierte Praxiserfahrung beim Einsatz einzelner Design Thinking Methoden mitbringen.

Design Thinking Workshops oder Open Courses sind ein guter Einstieg !

Design Thinking Kurse (Ein Beispiel für einen 2,5-tägigen Open Course von meinem Arbeitgeber) dauern in der Regel 2-3 Tage und vermitteln den Teilnehmern einen fundierten Einblick in die Arbeitsweise mit Design Thinking. Die Absolventen können die Potentiale des Innovationsansatzes für das eigene Unternehmen bestimmen. Für Unternehmen ist die Startinvestition in die Teilnahme von ein bis zwei Mitarbeiter an einem Design Thinking Kurs nicht zu hoch. Überzeugen die durchführenden Design Thinking Coaches, können weitere Gespräche erfolgen.

Design Thinking hat das Potential, die Innovationskraft von Organisationen und Unternehmen zu erhöhen und bereits vorhandenes kreatives Potential zu aktiveren. Unternehmer sollten sich die richtigen Experten an Board holen, um die neuartige Methode optimal für den eigenen Erfolg nützen zu können.

 

 

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Felix Senner

Autor:Felix Senner

ist Experte für die didaktische und methodische Entwicklung von Weiterbildungskonzepten. Er entwarf die Methode 'Prisma' welche aktuell im Finale um den deutschen Trainingspreis steht. Er ist in der Geschäftsleitung von Coaching Concepts tätig.

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