Social Media Marketing für Trainer und Coaches 2/10 – Ressourcenorientierung

Ressourcenorientierung ist das Schlagwort für Teil II unserer Artikel-Serie zum Thema Social Media Marketing für Trainer und Coaches. Ein ressourcenorientiertes Social Media Marketing Konzept ist mitunter einer der wichtigsten Aspekte. Werden hier Fehler gemacht, strahlt die schnell in alle Bereiche des Marketings aus und sorgt für unbefriedigende bis schlechte Ergebnisse.Doodles, Magisches Dreieck

Beobachtet man das Social Media Marketing der Weiterbildungsbranche, so stellt man bald fest, dass besonders im Hinblick auf die Ressourcen des Trainers oder des Coaches die meisten Fehler begangen werden. Viele stürzen sich vorschnell in die sozialen Netze, ohne sich vor Augen geführt zu haben, welche Ressourcen dafür langfristig und auch kurzfristig nötig werden.

Doch was kostet Social Media Marketing eigentlich? Welche Ressourcen wendet man auf?

In erster Linie ist hier die Ressource Zeit zu nennen. Das Auswählen und Erstellen von Inhalten, das Texten, die Auswahl von Bildmaterial, das Social Media Monitoring (Beobachtung des Wettbewerbs. Hierzu kommen wir in einem weiteren Teil der Artikel-Serie), usw. Beachtet man nun, dass man alle gewählten Social Media Kanäle (Facebook, Twitter, Blogs, Xing, …) vor allem regelmäßig bespielen muss wird klar, dass man schon bei der Konzipierung der Social Media Marketing Strategie aufpassen muss! Halst man sich hier zu viel auf, kann das später zum Problem werden.

An zweiter Stelle ist sicherlich die Ressource Finanzen nicht zu vernachlässigen. Klar, Social Media Marketing ist tendenziell relativ günstig. Doch auch hier kann man sehr schnell ineffizient Geld ausgeben, ohne konkrete Ergebnisse fühlbar zu machen. Werbung, Promotions, Beratung. Dies sind Kostenpunkte, die nicht immer das versprechen, was sie halten.

An Dritter Stelle muss die Ressource Inhalte genannt werden. Nicht jeder kann damit prahlen, jeden Monat innovative Artikel am cutting edge der Weiterbildungsbranche publizieren zu können. Verschießt man sein Pulver all zu schnell, veröffentlicht man bald nur noch heiße Luft.

Ressourcenorientierung: Handlungsempfehlungen

1. Reflektieren Sie zum Start Ihrer selbstständigen Trainertätigkeit genau und machen Sie sich klar wie viele Social Media Kanäle Sie mit Ihrer Zeit beackern können und auch wollen! Unsere Empfehlung: Verwenden Sie vor allem Xing, Twitter und Bloggen Sie. Eine erste Erweiterung könnte Facebook und/oder Google+ sein.

2. Sparen Sie sich teure Social Media Marketing Beratung oder Management!
Hier machen Sie ein Kostenfass auf, das sich nicht immer lohnt. Die Informationen, die Sie durch eine Beratung erhalten, können Sie Sich auch durch eine gezielte Recherche im Netz selbst erarbeiten.

3. Nutzen Sie etablierte Blogs!
Einen eigenen Blog nicht nur regelmäßig mit Inhalten zu füllen, sondern darüber hinaus auch noch dafür zu sorgen, dass genügend Besucher Ihre Artikel lesen ist gerade in der Weiterbildungsbranche sehr schwer. Denn: Es gibt zum einen schon sehr viele Blogs. Zum anderen kämpft gerade diese Branche um relativ wenig Aufmerksamkeit der Nutzer. Platzieren Sie deshalb hochwertige Blog-Artikel auf bereits etablierten Blogs.

4. Vergrößern Sie den Ressourcenaufwand planvoll und mit Struktur !
Bisher argumentieren wir für einen äußerst ressourcenschonenden Umgang mit Social Media Marketing. Ab einer gewissen Größe des eigenen Trainings- oder Coaching-Unternehmens kann es jedoch auch sinnvoll sein, mehr Ressourcen zu investieren. Dann macht eventuell auch eine weiterführende Beratung Sinn. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies in der Regel für selbstständige Trainer und Coaches nicht der Fall ist. Ein erhöhter Aufwand muss ins Konzept ihrer Unternehmung passen.

In Teil I unserer Serie haben wir uns mit dem Aspekt Nutzerorientierung im Social Media Marketing auseinandergesetzt. In Teil III werden wir uns mit dem Thema Privatsphäre – Businesssphäre beschäftigen.

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