Social Media Marketing für Trainer und Coaches 4/10 – Bloggen Sie!

Während unsere beiden ersten Handlungsempfehlungen zu den Aspekten Nutzerorientierung (1) und Ressourcenorientierung (2) abstrakter Natur sind und wir uns in Teil 3 mit dem Wichtigen Thema Trennung von Business und Privatsphäre beschäftigt haben, wird es nun in Teil 4 konkret. Unsere Handlungsempfehlung ist hier einfach:

Bloggen Sie!Pages and glowing letters flying out of a book

Die einfachste und effizienteste Art und Weise hochwertige Inhalte zu produzieren ist mit einem Blog-Artikel, in dem Sie Ihr Know-How präsentieren und sich zugleich als Experte auf Ihrem Gebiet positionieren können. Genau das soll Social Media Marketing schließlich.

Sie wissen sicherlich: Während der Akquisephase und den Verhandlungen für ein Projekt wird Ihr Kompetenzprofil mit Sicherheit vom potentiellen Auftraggeber recherchiert. Sind Sie mit entsprechenden Inhalten präsent und positioniert, kann dies ein entscheidender Vorteil für Sie sein. Nicht immer entscheiden sich Auftraggeber gegen einen Newcomer im Business. Aber die Erfahrung zeigt, dass Sie davon profitieren, wenn Sie durch Ihr Social Media Marketing als Teil Ihres Marketingmixes positioniert sind!

Eröffnen Sie keine eigene Blog-Webseite!

Sie sind natürlich nicht der oder die Erste. In der Weiterbildungsbranche haben Blogs in den letzten Jahren ‚geboomt‘. Einen neuen Blog zu etablieren kostet sehr viel Zeit und noch mehr Geld. Andere, etablierte Webseiten werden im Suchmaschinenranking weit vor Ihnen liegen, viele Nutzer werden bereits Ihren präferierten Blog gefunden haben. Sie tun sich sehr viel leichter, wenn Sie etablierte Blogs nutzen, um dort zu publizieren. So sparen Sie Sich wertvolle Zeit und schonen Ihr Marketing-Budget (Stichwort: Ressourcenorientierung).

So bloggen Sie richtig:

1. Bloggen Sie nur zu Themen, in denen Sie Sich sehr gut auskennen!

2. Schöpfen Sie aus Ihrem Erfahrungsschatz: Lassen Sie Ihre Leser von Ihren Erfahrungen profitieren. So positionieren Sie Sich zugleich als erfahrener Experte, der „weiß wo’s lang geht.“

3. Wenn möglich, orientieren Sie Sich an Themen, die bereits mediale Aufmerksamkeit genießen.

4. Geben Sie Handlungsempfehlungen, Tipps und Ratschläge zu bestimmten Themenfeldern oder

5. Argumentieren Sie für eine branchenrelevante These, am besten Ihre Eigene.

6. Provozieren Sie ruhig (aber nicht zu sehr!) und sprechen Sie Problemfelder der heutigen Berufswelt an oder stellen Sie sich einer These entgegen.

7. Bieten Sie mehr als Wikipedia! Im Blog-Artikel, sollen Meinungen, konkrete Handlungsempfehlungen und kontroverse Ansichten diskutiert werden. Nur wenn der Blog-Artikel mehr oder andere Inhalte bietet als schon im Web existierender Content, ist er es wert gelesen zu werden. Nur dann hat er eine Chance, Sie als Autor/in Ihren Wünschen entsprechend zu positionieren

8. Richtwert 500 Wörter! Die optimale Länge eines Blogs ist wird im Internet viel diskutiert. Die Wahrheit ist, die optimale Länge eines Artikels orientiert sich immer am Inhalt! Manche Themen verlangen Ausführlichkeit, andere wiederum kann man in wenigen, prägnanten Sätzen auf den Punkt bringen. Für unseren Blog haben wir die Marschroute von mindestens 200 und maximal 500 Wörtern vorgegeben. Zum einen greift ein sinnvolles Suchmaschinenranking erst ab etwa 200 Wörtern. Zum anderen sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass mit etwa 500 Wörtern auch ein komplexer Sachverhalt dargestellt werden kann. Wird es noch komplexer? Dann machen Sie eine Artikelserie daraus!

9. Geben Sie Ihrem Artikel Struktur! Das heißt, nicht nur Einleitung,  Hauptteil und Schluss, sondern finden Sie Zwischenüberschriften und Bulletpoints. Dies steigert die Lesbarkeit und das Leseverständnis enorm!

10. Verwenden Sie Quellen und geben Sie diese am Ende Ihres Artikels an. Dies wirkt professionell und verleiht Ihren Worten mehr Gewicht. Verwenden Sie gerne auch Internet-Seiten, jedoch nicht Wikipedia!

11. Definieren Sie im Sinne des Social Media Marketings sogenannte „Keywords“ und verwenden Sie diese häufig im Artikel (SEO).

12. Wählen Sie 1-3 aussagekräftige Bilder, die den Inhalt Ihres Blog-Artikels mindestens metaphorisch ausdrücken. Laden Sie diese nicht einfach aus dem Internet herunter, da für eine Publikation – auch in den Social Media – Lizenzen erworben werden müssen. Fotolia ist beispielsweise eine sehr gute Referenz zur Recherche von Bildmaterial.

13. Bevor Sie den Artikel einsenden: Nutzen Sie das Feedback einer Peergroup, um Ihren Artikel zu verbessern.

14. Achtung: Betreiben Sie mindestens in den ersten 2 Wochen ein aufmerksames Social Media Monitoring, um zu beobachten, wie Ihr Artikel aufgenommen wird und um so auf eventuelle Fragen und Kritik antworten zu können.

Noch Fragen? Gerne geben wir Ihnen Hilfestellung. Stellen Sie Ihre Fragen einfach als Kommentar unter diesen Artikel.

Viel Spaß beim Bloggen!

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