Social Media Marketing für Trainer und Coaches – Tipp 1/10

Social Media Marketing ist heutzutage aus dem Marketing-Mix von Unternehmen aber auch von selbstständigen Trainern und Coaches, die über ein stark beschränktes Budget für Marketing verfügen, nicht mehr wegzudenken. Klar, Social Media Marketing ist vergleichsweise günstig, relativ spontan – es geht auch Abends und am Wochenende – und man hat das Gefühl direkt mit den (möglichen) Kunden zu kommunizieren.Business Care

Dies hat geradezu einen Hype in der Branche Weiterbildung, d.h. bei Trainern, Coaches und Weiterbildungsinstituten ausgelöst. Die Folge war eine Unzahl an neuen Twitter- und Facebook-Accounts und eine unübersichtliche Zahl von Blogs im Web. Nicht immer konnten Kommunikationsverhalten (mehr dazu später) und Qualität der Inhalte überzeugen. Die Konsequenz ist der Eindruck eines Kommunikationsflusses in eine Richtung. Einbahnstraße. (Vgl. unser Artikel aus dem September: Social Media Marketing gone bad). Die Weiterbildungsbranche kommuniziert en masse. Die intendierte Zielgruppe bleibt stumm. Größtenteils jedenfalls.

Deshalb möchten wir insbesondere selbstständigen Trainern und Coaches 10 Handlungsempfehlungen zu insgesamt 10 essentiellen Aspekten des Social Media Marketing ans Herz legen, um diesem Schlamassel zu entkommen und ressourcenschonend hochwertige Inhalte zu präsentieren.

Aspekt 1/10: Kommunikationsverhalten: Nutzerorientierung statt Werbefläche!

Werbende Botschaften sind Out! Sie stören das Netzverhalten der meisten Nutzer, welche sich in den Social Media hauptsächlich ihren sozialen Beziehungen, ihren Interessen, Hobbies widmen möchten und dabei vor allem eines suchen: Unterhaltung. Dies haben verschiedene umfassende Studien zum Nutzerverhalten eindeutig bewiesen. Das letzte was der Ottonormalnutzer von heute möchte ist es, Werbung zu sehen: Das Gefühl zu haben, dass man ihm gleich wieder an den Geldbeutel will.

Nun hat die Weiterbildungsbranche größtenteils mit Unterhaltung wenig zu tun. Deshalb müssen wir, wenn wir des Nutzers Aufmerksamkeit – und damit geht er sparsam um – auf uns lenken möchten, v.a. seine Interessen ansprechen, um seinem Nutzerverhalten gerecht zu werden.

Hanldungsempfehlung 1/10: Generieren Sie nutzerorientierte Inhalte !

Dies funktioniert nur über qualitativ hochwertige, nutzerorientierte Inhalte! Bieten Sie dem Nutzer etwas wovon er einen Nutzen hat. Klingt logisch, doch das ist es, was er im Kern sucht. Und wenn er das bekommt, dann gibt er vielleicht auch etwas zurück. Die so lange gesuchte Interaktion mit dem Inhalt, ein Abo der Social Media Profile, eine Weiterempfehlung: Dies sind die Dinge, über die sich Trainer und Coaches in den Social Media freuen sollten.

Mögliche nutzenstiftende Handlung: INTERAKTION !
Geben Sie Tipps und Ratschläge. Und das nicht nur in Blog- oder Artikel-Form, sondern auch – und mehr noch ! – als Kommentar zu Beiträgen von Nutzern. Dies zeigt, dass sie dazu bereit sind zuzuhören und auf die Bedürfnisse der Nutzer zu reagieren und dass ihnen die Inhalte am Herzen liegen. Damit kommunizieren Sie nicht per Einbahnstraße über Ihre Profil-Kanäle, sondern Sie interagieren direkt sowie bedarfs- und nutzerorientiert.

 

Felix Senner

Author: Felix Senner

ist Design Thinking Lead Coach und Mitglied der Geschäftsleitung bei Coaching Concepts.

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